5 häufige Magento Fehler<br><span>Umsatzeinbußen vermeiden!</span>
// Kapitel 02

5 häufige Magento Fehler
Umsatzeinbußen vermeiden!

Vor allem Magento-Neulinge, aber auch erfahrene Magento-User, neigen dazu, den ein oder anderen Fehler während der Installierung des E-Commerce-Shopsystems zu machen. Wir stellen einige immer wieder kehrende Problemkinder vor, damit diese in Zukunft vermieden werden können. Selbst ein kleiner Fehler kann zu sinkendem Umsatz oder schlechterem Ranking führen.

Der falsche Web hosting provider

Ein Web Hoster muss unbedingt sicher sein und zuverlässig laufen. Dazu lieber etwas tiefer in die Tasche greifen und einen guten Provider wählen, der alle essenzielle Anforderungen erfüllt, um darauf einen Webshop zu betreiben. Ein falsch gewählter Hostserver kann im schlimmsten Fall zu massiven Umsatzeinbußen, einem sinkenden SEO-Ranking, zu Sicherheitslücken sowie Malware Angriffen führen. Verlockend klingt, vor allem für Neulinge im eCommerce, einen Shared Server zu wählen, da sich die Kosten dadurch minimieren. Das bezahlt man allerdings mit langsameren Ladegeschwindigkeiten und einer größeren Angriffsfläche für Hacker. Stattdessen sollte besser ein Server gewählt werden, der nur für den eigenen Shop zur Verfügung steht. So sind höhere Sicherheit und Ladegeschwindigkeiten gegeben.

Keinen Backup Plan haben

Backups sind essenziell für jede Webseite, bei umfangreichen und vielschichtigen Onlineshopsystemen unumgehbar. Technikbedingte Crashs, fehlerhafte Programmierungen oder Probleme mit Extensions oder Plugins können immer passieren. Wer kein regelmäßiges Backup macht, verbringt viel Zeit und Nerven bei der Fehlersuche und muss sich mit den Folgen (Umsatzeinbußen, unzufriedene Kunden, etc.) auseinandersetzen. Um solche unnötigen Szenarien zu umgehen, sollten Backups zur regelmäßigen Wartungsroutine gehören. So sind Fehler schnell behoben und können keinen übermäßigen Schaden anrichten.

Veraltete Security Patches

Gleiches wie bei der Erstellung von Backups gilt auch für Security Patches. Auch diese müssen regelmäßig auf die neuesten Versionen geupdatet werden, um Sicherheitslücken zu schließen. Also, auch die Sicherheit des Webshops in die Wartungsroutine mitaufnehmen, um Hackern und Malware keine Angriffsfläche zu bieten.

Schlechte Wahl der Extensions

Ab irgendeinem Punkt wird jeder Shopbetreiber die ein oder andere Erweiterung für das Magento Shopsystem benötigen. Hier sollten keine vorschnellen Entscheidungen getroffen werden. Wird bei einer Extension nicht genau hingeschaut, kann es sein, dass diese nicht kompatibel mit Magento ist, die Installation nicht funktioniert und weiteres. Ausführliche Recherche, welche Plugins benötigt werden und welche am optimalsten geeignet sind, ist wichtig. Ein genauer Blick vor der Entscheidung vermeidet zudem, Extensions oder Plugins einzubauen, die schlecht programmiert sind und der Performance schaden. Auch sollte sicher sein, dass die gewählten Extensions auch nach einem eventuellen Versionswechsel Support erhalten.

Schlechte Filterfunktion

Eine Filterfunktion, auch Layered Navigation genannt, wird in jedem Shop benötigt, denn der Kunde möchte das Produktangebot auf seine eigene Auswahl reduzieren. Dazu gehören Kategorien, Preisrahmen und andere Konfigurationsmöglichkeiten. Ist diese Navigation nicht sauber programmiert kann es beispielsweise zu überlappenden Kategorien oder zu einer Verlangsamung der Ladegeschwindigkeit kommen. Dies alles mindert das User Experience für den Kunden. Die Verwendung von Ajax behebt solche Probleme, denn die Webseite muss nicht mehr komplett geladen werden, wenn Veränderungen seitens des Kunden vorgenommen werden, i.e. individuelle Eingrenzungen in der Produktsuche.

Fazit

Die Liste der möglichen Fehlerquellen ist deutlich länger, setzt Magento doch Programmier-Erfahrung voraus. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, wendet sich an eine Magento-erfahrene Agentur. Hier können zumindest vorhersehbare Fehler vermieden werden, die das Shopsystem lahm legen und dem Shopbetreiber Umsatzeinbußen bescheren.